Angedacht

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01.11.2020 Andacht zum Monatsspruch für den November
Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.
(Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 31, Vers 9)

Bildquelle: www.th-elstal.de/fuer-gemeinden/materialien/monatsandachten

Was brauchen wir, wenn wir traurig sind. Trost!  Einen anderen Menschen, der uns zuhört. Der uns vielleicht auch in den Arm nimmt und uns durch das, was er sagt, wieder Mut macht, uns dadurch aufrichtet und wieder die alten Wege neu gehen lässt.
Gott, der Herr, will so ein Tröster für uns sein. Er hört uns zu. Durch das, was wir in seinem Wort, der Bibel, lesen können, spricht er zu uns, macht er uns wieder Mut, richtet er uns auf und ermöglicht er uns die alten Wege neu zu gehen.
Aber dazu gehört auch, dass wir zu ihm kommen. Gott gibt die Hoffnung nicht auf. Er wartet auf uns, „sie werden weinend kommen“ sagt er. Weinend, weil wir einen lieben Menschen verloren haben. Weinend, weil wir eine schwere Krankheit durchmachen. Weinend, weil wir unseren Arbeitsplatz verloren haben. Weinend, weil uns andere Menschen in der Klasse, in der Gemeinde, am Arbeitsplatz oder in der Familie ausgrenzen, nicht bei sich haben wollen. Weinend, weil uns unsere Sündenlast bedrückt. Mit all´ diesen Traurigkeiten dürfen wir zu Gott kommen. Sagen wir ihm, was uns bewegt. Sprechen aus, was uns belastet. Sein Angebot an uns: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ (Matthäusevangelium, Kapitel 11, Vers 28).
Dunkle Täler verschwinden auch für uns Christen nicht, aber wir haben einen Gott, von dem wir wissen, dass er uns nicht allein lässt. So, liebe Leserinnen und Leser, hat dies z.B. auch der Beter des berühmten 23. Psalms erfahren. Er hat erfahren, dass Gott „trösten und leiten will“ und es auch tut. Daher kann er beten: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich!“ (Psalm 23, Vers 4).
Ich wünsche Ihnen in diesem Monat, dass Sie sich immer wieder - oder vielleicht neu - auf den Weg zu Gott machen, ihm im Gebet alles sagen, ihm in seinem Wort begegnen und ihm vertrauen, dass er Sie „leiten und trösten will“. 

Bleiben Sie behütet!

Ihr Dieter Garlich

 

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