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auf der Homepage der St. Matthäus-Gemeinde Brunsbrock !

 Suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,15

Mit der Jahreslosung (Bildquelle) für das Jahr 2019 aus den Psalmen begrüßen wir Sie, liebe Besucher, auf dieser Seite sehr herzlich. Die St. Matthäus- Gemeinde Brunsbrock ist eine evangelisch-lutherische Gemeinde und gehört zur Selbständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK). Was wir glauben und hoffen, wie wir Gottesdienst feiern und Gemeinde Jesu Christi gestalten und wie Sie uns kennenlernen können – all das erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Am besten ist, Sie lernen uns persönlich kennen. Besuchen Sie uns doch einfach sonntags in der St. Matthäus-Kirche oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Worte von Peter Rehr, Pfarrer der Zionskirche Soltau, zur Jahreslosung mit Gedanken der Künsterin Simone Riedel aus Reichenbach i.V. zur Motivgestaltung

 Die Jahreslosung konfrontiert uns mit einer Grund-Sehnsucht unseres Lebens: Frieden. Wir sind immer auf der Suche nach Frieden. Dabei haben wir meist zuerst die großen Krisengebiete unserer Erde vor Augen. Wo Menschen durch Krieg und Terror friedlos sind. Durch Menschen, die aus verschiedenen Krisengebieten in den vergangenen Jahren zu uns geflüchtet sind und um Asyl und Schutz gebeten haben, aber auch durch Terroranschläge, die in Deutschland und anderen Ländern Europas für Entsetzen und Schrecken gesorgt haben, ist diese Sehnsucht nach Frieden in der Welt umso stärker und wichtiger für uns geworden.
Unsere Sehnsucht, unsere Suche nach Frieden schließt aber unser alltägliches Leben mit ein. Wir sehnen uns und suchen nach Frieden in unseren Beziehungen, in der Familie, im Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern in unserem Beruf. Und nicht zuletzt wünschen wir uns auch, dass wir im Frieden mit uns selbst leben können.
Die Künstlerin Simone Riedel hat zur Jahreslosung ein Motiv erstellt, die unsere Suche nach Frieden zusammenfasst. Dazu sagt sie: „Die Jahreslosung wurde als Kreis angelegt.“ Dieses Kreis-Symbol bedeutet: „Gott möchte uns den ganzheitlichen tiefen Frieden schenken, diesen Schalom Frieden, der all unsere Lebensbereiche durchdringen soll.“
Die Künstlerin hat den Kreis in zwei Hälften geteilt. Die linke Seite, farblich dunkel gestaltet und von unruhigen Linien umfasst, steht für unsere friedlose Lebenswelt. Die rechte Hälfte steht für den Frieden Gottes. Hellere, leuchtendere Farben, eingefasst in gleichmäßige Linien. Und die Frage bleibt: Wie lassen sich Gottes Welt des Friedens mit unserer Lebenswirklichkeit von Unruhe und Unfrieden verbinden?
Riedel sagt: „… Frieden können wir nur durch und in Christus finden.“ Deshalb steht das „Kreuz in der Mitte“ zwischen den beiden Bereichen. „Jesus ist die Brücke, der Weg zwischen Dunkelheit und Licht.“ Der „Querbalken des Kreuzes“ deutet diese Verbindung zwischen Gottes Welt und unserer Welt an.

Schon die Engel von Bethlehem haben den neugeborenen Gottessohn mit dem „Frieden auf Erden“ (Lukas 2,14) verbunden. Paulus sagt: „Christus ist unser Friede“ (Epheser 2,14).
Der Friede, den wir suchen, ist zuallererst ein Geschenk. Gott selbst ist auf der Suche nach seinen geliebten Menschen. Darum hat er uns Jesus Christus gesandt, der die Stufen in unsere Dunkelheit ganz zu uns heruntergekommen ist. Im Glauben an diesen Gottessohn lassen wir uns den Frieden schenken: „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.“ (Römer 5,1)
Wir stehen in der Nachfolge des Kreuzes. Wir folgen Jesus ans Kreuz und gehen - im Bild gesprochen - die Stufen ans Kreuz des Friedensbringers hinauf in Gottes Herrlichkeit. Auf ihn hören wir, wenn er uns in der Bergpredigt sagt: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9) In unseren immer wieder scheiternden Versuchen, Frieden zu stiften und zu schaffen, sind wir getragen von IHM, unserem Frieden. So beten wir mit Worten, die Franz von Assisi zugeschrieben werden:

„Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Amen.“

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage eine gesegnete Weihnachtszeit!